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Reetdach ist immaterielles Kulturerbe der Unesco

Das Eindecken von Dächern mit Reet (regional auch Ried, Reith, Rohr oder Schilfrohr genannt) ist eine der ältesten Handwerkstechniken beim Hausbau. Als Basismaterial für Reetdächer dient das gemeine Schilf- oder Teichrohr. Die ersten nachgewiesenen Reetdächer gab es bereits um 4000 v. Chr., wie z.B. die Pfahlbauten am Bodensee. Reetdächer findet man in vielen Regionen Europas u. a. in Holland, England sowie Dänemark, aber auch Asiens und Afrikas. In Deutschland sind sie heute überwiegend im norddeutschen Raum mit Küstennähe zu finden, wie auf dem Darß und der Insel Rügen in Mecklenburg-Vorpommern. Vereinzelt trifft man sie auch im Spreewald oder in Süddeutschland an.

Weitere Informationen: https://www.unesco.de/kultur/immaterielles-kulturerbe/bundesweites-verzeichnis/eintrag/reetdachdecker-handwerk.html